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Auf der Suche nach einem Job den Weg ins Final gefunden

Autor : Edy Müller – So, 19.03.2017

Seit letztem Freitag ist die zweite Finalteilnehmerin bekannt: Paula Zinner gewinnt den zweiten Abend, durch den Richi Küttel führte.

Paula Zinner ist – zumindest rein optisch – eine eher farblose Gestalt. Und sie ist auf Jobsuche. Was nicht einfach ist. Auch wegen den vielen RAV-Formularen. Da sie es gut mit Menschen kann, hat sie sich schon mal in der Pathologie beworben…

Paula Zinner   Duo 3er


In den Abendfinal hat es auch das Duo 3er geschafft mit dem Programm «vor demEnd». Grosses Thema ist das Alter und das Vergessen. Spricht man den Titel nun «Vor dem End» oder «Vor-Dement» aus? Das Duo zeigte, dass auch ernste Themen humorvoll angegangen werden können.

Da ihr beim Skifahren eine Schiefertafel auf den Kopf fiel, hatte La Floretteuse einen Spickzettel dabei. Natürlich in Form einer (Jass-)Schiefertafel. Darauf waren unter anderem die 10 Gebote für Mehrverdiener. Sie wurde am Klavier begleitet von Frank Eberle.

La Floretteuse Martina Hügi


Die Vierte im Bunde war Martina Hügi mit dem Programm «Scheitern als Hobby». So wurde der Abend zum «Scheiterbildungsanlass». Hügi zeigt sich als «Ovo-Martina»: «Ich kann es nicht besser, aber länger.»

Weitere Bilder finden Sie in der Galerie.

Richi Küttel 

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Die nächsten Termine:
3. Abend: Freitag, 7. April
Final: Dienstag, 16. Mai

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Fotos: Dieter Graf

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Gebt uns Saures

Autor : Oltner Kabarett-Tage – Di, 14.03.2017

Ansprache von Peter Gomm, Regierungsrat des Kantons Solothurn, zur Eröffnung des Quai Cornichon vom 11. März 2017 in Olten

Der Präsident des Programmausschusses hat mich gebeten, etwas dazu zu sagen, was Satire darf oder soll, und ob es sie heute überhaupt noch braucht. Er hat bei mir also 1. eine Vorlesung und 2. eine Lagebeurteilung bestellt.

1. Die Vorlesung:

Zur Definition von Satire:
Satire ist eine Kunstform, mit der Zustände, Ereignisse oder Personen kritisiert, verspottet oder angeprangert werden. Typisches Stilmittel der Satire ist die Übertreibung.

Zur Kunstform:
Es ist nicht von Bedeutung, ob der Künstler oder die Künstlerin eine Glatze, einen geschniegelten Scheitel, lange Haare oder einfach eine besondere Frisur trägt. Die Frisur hat an und für sich noch nichts damit zu tun, welche Worte, Sätze, oder gar ganze Texte vorgetragen werden. Der äussere Eindruck, mit dem das Vorgetragene mimisch, gestikulierend oder in steifer Körperhaltung untermalt wird, kann aber einen grossen Einfluss darauf haben, ob die Satire als solche erkannt wird. Mit anderen Worten: vorzugsweise ist die Übertreibung bereits im Gesagten zu erkennen. Das Gesagte ist schon Kunst. Andernfalls ist die Übertreibung nur in der Art und Weise des Auftritts zu erkennen. Im besten Fall ist das ein Schwank. Im schlechtesten eine Farce.

Zur Politikform:

Es ist nicht von Bedeutung, ob der Politiker oder die Politikerin einen Rossschwanz, Dauerwellen, eine Föhntolle, ein Toupet, einen Bürstenschnitt, eine Glatze oder ein „Bürzi“ trägt. Die Frisur hat an und für sich noch nichts damit zu tun, welche Worte, Sätze oder gar ganze Texte vorgetragen werden. Der äussere Eindruck, mit dem das Vorgetragene mimisch, gestikulierend, oder in steifer Körperhaltung untermalt wird, kann aber einen grossen Einfluss darauf haben, ob die Politik als solche erkannt wird. Mit anderen Worten: vorzugsweise ist die Bedeutung bereits im Gesagten zu erkennen. Das Gesagte ist schon Politik. Andernfalls ist in der Art und Weise des Auftritts nur Übertreibung zu erkennen. Im besten Fall ist das Pose. Im schlechtesten eine Posse.

Was darf Satire? Satire darf fast alles, solange sie als Satire erkennbar ist. Sie darf zum Beispiel Rether, Schramm, Uthoff, Kishon, Borowiak, Dorfer oder Tucholsky. Sie darf gerade noch Thiel, aber nicht immer Böhmermann. Vor dem Straftatbestand der Beschimpfung oder Ehrverletzung sind halt alle gleich. Allerdings darf man von Politikerinnen und Politikern auch erwarten, dass sie etwas gelassener damit umgehen. Beleidigte Leberwurst ist nicht das Menu der Wahl.

Was darf Politik? Sie darf vieles, solange sie als Politik erkennbar ist. Sie darf zum Beispiel Leuthard, Berset, Sommaruga, Maurer, Schneider-Ammann, Bodenmann, Blocher, Köppel, Fluri, Jositsch oder Widmer-Schlumpf. Sie hat bis jetzt auch Freysinger gedurft. Bis jetzt. Näheres weiss man am nächsten Wochenende. Die Frage ist manchmal nämlich auch, ob das Publikum von der Vorstellung genug hat. Das ist meistens dann der Fall, wenn es die Sache nicht mehr lustig findet. Das gilt jedenfalls in der Demokratie. Die Übertreibung ist das Privileg der Satire, nicht der Politik.

2. Die aktuelle Lagebeurteilung

Politik ist zum Beispiel, wenn alle vier Jahre für drei bis vier Wochen einzelne Wahlplakate zu gewichtigen Wahlen an den Strassenrändern stehen. Satire ist, wenn so viele Wahlplakate mit so vielen Kandidierenden an den Strassenrändern stehen oder gütig von Kandelabern der Bevölkerung zuzwinkern, dass die Wählenden keine Ahnung mehr haben, wer für was kandidiert.

Etwas Ordnung könnte hier beim nächsten Mal ein von der Staatskanzlei herausgegebener Panini-Sammelband schaffen. Anstelle von Wahlprospekten könnten einklebbare Bildli in Päckli abgegeben werden. Schön nach Parteien getrennt. Damit alles seine Ordnung hat. Man könnte die Bildbändli so auch zuhause an einem schönen Ort aufbewahren. Das wäre nachhaltig. Meistens könnte man die gleichen Bildli alle vier Jahre noch ein oder zwei Mal brauchen. Beim vierten Mal sind sie häufig noch nicht verblichen, aber doch schon etwas abgewetzt. Je nach Qualität aber immer noch zu gebrauchen.

Ob man in Zukunft dann auch die sich schon heute im Umlauf befindenden Panini-Bildli auf den Frontseiten der Zeitungen oben rechts ausschneiden und ins Sammelheft einkleben könnte, das man beim Wählen abgibt, glaube ich jetzt eher nicht. Häufig steht dort noch allerlei Zeugs drauf, mit dem die Kandidatinnen und Kandidaten gestempelt werden. Stempeln darf die Stimmzettel nur das Wahlbüro. Die Stimme wäre sonst ungültig.

Noch viel moderner wäre eine WahlApp mit Persönlichkeitsprofilen für Smartphones. So etwas, wie ein «Wahl-Tinder» zum Beispiel.

(Sie haben nicht gelacht. Das ehrt Sie. Sie kennen diese Dating-App offenbar nicht).

Für Kandidatinnen und Kandidaten mit bescheidenem Narzissmus wäre dann die doch eher erniedrigende Ausstellung an den Strassenrändern nicht mehr nötig. Es wäre alles viel einfacher. Mit der App könnten viele persönliche Kontakte zwischen Wählerinnen und Wählern und Kandidierenden geschaffen werden. Die Kontakte könnten auch ins Kontaktverzeichnis von WhatsApp, Twitter, Messenger oder vielen anderen Anwendungen übertragen werden. Man will ja schliesslich wissen, mit wem man es zu tun hat. Voraussetzung müsste allerdings sein, dass dort die Kommentarfunktion deaktiviert ist. Konversation, ja. Aber Kommentare, nein. Wegen der Shitstorms. Die will man auf keinen Fall.

Die App könnte zukunftsweisend gar „e-Voting-unterstützt“ sein. Bei einem „Match“ einfach über die Oberfläche des Smartphones streicheln, oder einfach streichen. Schon ist die Stimme abgegeben. Bei den Wahlen ins Kantonsparlament zweimal streichen und schon ist panaschiert. Eine solche App hätte im Gegensatz zum aktuellen System wirklich etwas Liebevolles. Streichen wird heute als gar nicht nett empfunden.

3. Schluss

Satire ist eine Kunstform, mit der Zustände, Ereignisse oder Personen kritisiert, verspottet oder angeprangert werden. Typisches Stilmittel der Satire ist die Übertreibung. Dürfen Politiker Satire? Nicht wirklich. Ironie und Satire sind verboten. Die Menschen wollen ernst genommen werden. Dürfen Satiriker Satire über Politiker. Unbedingt. Es liegt im Wesen der Satire, dass die Übertreibenden in jede Richtung mit markigem Stift gezeichnet oder spitzer Feder beschrieben werden. Das tut nicht nur dem Zwerchfell, sondern auch der Politik gut. Und gar alles, wirklich alles, muss man ja auch nicht immer so ernst nehmen. Sich selbst zum Beispiel. Auch als Politiker. Selbstironie ist für uns ausdrücklich erlaubt, wenn nicht gar erwünscht.

Ob es Satire braucht? Welche Frage. Auf jeden Fall. Ich wünsche den Oltner Kabaretttagen noch viele jährliche Ausgaben und damit auch viele Cornichons.

Gebt uns Saures!

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Christoph Sieber gewinnt Cornichon 2017

Autor : Oltner Kabarett-Tage – Fr, 10.03.2017

Angriffig und temporeich, politisch wutentbrannt und trotzdem charismatisch: Christoph Sieber gewinnt den Schweizer Kabarett-Preis Cornichon 2017.

Der gebürtige Schwabe begeistert auf der Bühne wie im Fernsehen («Spätschicht» auf SWR, aktuell «Mann, Sieber!» im ZDF) eine grosse Fan-Gemeinde mit bissigstem Polit-Kabarett und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. In Olten zeigt Sieber sein bisher fünftes Soloprogramm: «Hoffnungslos optimistisch».

Der 47-Jährige ist ausgebildeter Schauspieler und Pantomime, seine Bühnenstücke zeichnen sich aus durch eine raumgreifende Präsenz, brillante Sprache und packende Gestik. Sieber führt sein Publikum in ein grossartig inszeniertes Wechselbad der Gefühle, in Sekundenschnelle kippen beklemmende Anklagen in hinreissend komische Akzente, Elemente der Comedy werden gekonnt mit tiefgründiger Satire verquirlt. Sei es sprechend, tanzend, singend, jonglierend: Christoph Sieber kreiert eine fesselnde Dramaturgie der Gesellschafts- und Politkritik, die in ihrer Glaubwürdigkeit und aktuellen Dringlichkeit seinesgleichen sucht.

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Ein Chaot gewinnt die erste Vorrunde

Autor : Edy Müller – Sa, 18.02.2017

Gestern Freitag, 17. Februar 2017, fand der erste Abend des 6. Oltner Kabarett-Castings statt. Damit steht der erste Finalist fest: Mike Baader gewann diese erste Vorrunde.

Mike Baader Isabel Meili

Mit seinem Programm «Vollzyt-Chaot» vermochte Mike Baader das Publikum und die Fachjury zu überzeugen. Sprechend und singend berichtete er aus seinem chaotischen Leben. Egal ob beim Einkaufen in der Bahnhofs-Migros am 2. Januar oder beim Versuch, telefonisch eine Ferienbuchung anzupassen – er hatte die Lacher auf seiner Seite.

In den «kleinen Final» des Abends schaffte es nebst Baader auch Isabel Meili mit ihrem Programm «Äfach mol de Schlitte hebe». Die Aargauerin («Ich freue mich hier in meinem Heimatkanton zu spielen.») wusste blumig aus ihrer Zeit in Wien zu berichten; von den Tücken einer Kaffee-Bestellung und von der legendären «Begeisterungsfähigkeit» der Wiener.

Musikalisch war der Auftritt von Bella Fahrny. Mit Gitarre und Gesang widmete sie sich dem Themenkreis «Männer/Frauen». Im Neandertal und in der Neuzeit ist «der Mann ein interessantes Gewächs». Und die typische Fussballerfrau erst…

 Bella Fahrny Schnuder Brächli


Der vierte Teilnehmer war ein halbes Duo: «Schnuder Brächli». Da Schnuder verhindert war, kam Brächli alleine auf die Bühne mit ihren Märchen für Erwachsene: zum Beispiel dem Märchen mit dem Wolf und dem Enkeltrick. Während Schnuder virtuell im Bilderrahmen seinen Teil des Auftritts bestritt, kämpfte Brächli ganz real auf der Bühne mit den Tücken der Technik.

Durch den Abend führte souverän der Slam Poet Phibi Reichling.

Phibi Reichling 

Weitere Bilder finden Sie in der Galerie.

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Die nächsten Casting-Termine (jeweils um 20 Uhr im Schwager Theater):
2. Abend: Freitag, 17. März
3. Abend: Freitag, 7. April
Final: Dienstag, 16. Mai

Infos und Tickets gibt es unter www.kabarett-casting.ch

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Fotos: Edy Müller

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Neuer Webauftritt der Oltner Kabarett-Tage

Autor : Peter Brunner – Di, 31.01.2017

Liebe Kabarett-Freunde

Zum 30. Jahr Jubiläum der Oltner Kabarett-Tage überraschen wir unsere Besucher auf dem Internet mit einem modernen, frischen und neuen Webauftritt. 

Der neue Webauftritt bietet einen einzigen Einstieg in alle bisher auf verschiedenen Plattformen verfügbaren Informationen wie Blog, Events, Social Media und weitere wichtige Informationen.

Das Ziel der Oltner Kabarett-Tage ist es, mit dem neuen Auftritt dem Kabarett-interessierten Publikum das ganze Jahr interessante, vielseitige Informationen und Beiträge rund um das Thema Kabarett zu bieten.

Die neue Webseite passt sich dem jeweiligen Gerät an und ist damit auch mit Mobile und Tablet einfach bedienbar.

Rechtzeitig zum Vorverkauf wird das Ticketsystem aufgefrischt und in den neuen Webauftritt integriert.

Auch die Webseite für das Kabarett-Casting wird in den neuen Webauftritt eingebunden.

Wichtige Informationen für Medien, Mitglieder und Helfer werden neu in dafür vorgesehenen Downloadbereichen zur Verfügung gestellt.

Die Website wird nach und nach mit Inhalten gefüllt. Neue Informationen werden laufend ergänzt und die bisher publizierten Inhalte werden in den nächsten Wochen wieder eingefügt. Damit sind wichtige und interessante Informationen zu früheren Festivals und Termine zu zukünftigen wieder verfügbar.

Wir danken Ihnen für ihre Geduld.  

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Satire im Reich von Trump, Putin & Co.

Autor : Edy Müller – Mo, 30.01.2017

Im unserem Blog werden ab und zu Tipps gegeben, wo und wann man Kabarett auch zu Hause am TV, am Radio oder im Internet geniessen kann. Wobei es nicht immer Kabarett im engeren Sinne sein muss. Gerade Karikaturen haben als gezeichnete Satire oft mehr Wirkung als Kabarett. Sie sind schneller «konsumiert», und auf Grund geringerer Sprachbarrieren können sie weltweit (miss-)verstanden werden.

Auf Fernsehen SRF 1 ist für nächsten Donnerstag, 2. Februar 2017, um 22:20 eine Sendung geplant zum Thema «Satire im Reich von Trump, Putin & Co.», die folgendermassen angekündigt wird:

«Die politische Satire hat's schwer in diesen Zeiten: in den USA wird sie ernsthaft von der Realität konkurrenziert, in Russland und der Türkei drohen Berufsverbote, Prügel und Gefängnis. #SRFglobal besucht die Widerstandsnester des Humors im Reich der beleidigten Staatschefs.»

Zu Gast wird der Genfer Karikaturist Patrick Chappatte sein.

Das könnte eine spannende Sendung werden. Und man darf hoffen, dass Satire bei SRF in der Zukunft nicht nur auf der Metaebene stattfinden wird…


www.srf.ch/sendungen/srfglobal/satire-im-reich-von-trump-putin-co

 

 

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Das Oltner Kabarett-Casting: Die Sieger

Autor : Edy Müller – So, 29.01.2017

Ein wichtiges Anliegen der Oltner Kabarett-Tage ist die Förderung neuer Talente. 2008 fand zu ersten Mal der Nachwuchswettbewerb «Sprungfeder» statt. Bei diesem können sich Künstlerinnen und Künstler präsentieren, welche bereits eigene Programme haben, aber noch nicht sehr bekannt sind.

Später wollte man die Förderung ausdehnen auf Newcomer, die noch kein eigenes Programm haben, aber sich im Bereich Kabarett etablieren möchten. So ging im Jahr 2012 das 1. Oltner Kabarett-Casting über die Bühne des Schwager Theaters. Der Erfolg des Castings führte dazu, dass es in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal stattfindet.

Die letztjährigen Gewinnerinnen von «9 Volt Nelly» haben mit Hilfe des Förderpreises ihr Programm «Ich möchte ein Eisberg sein» erstellt, welches sie an der diesjährigen Sprungfeder präsentieren.

Und es gibt auch ein Wiedersehen mit den anderen Casting-Gewinnern: An den 30. Oltner Kabarett-Tagen feiern «Die Sieger» Premiere. Die Casting-Gewinner Lisa Catena, Dominik Muheim, Jan Rutishauser und Christoph Simon stehen gemeinsam auf der Bühne.

In einer Welt, in der Sieger gefeiert werden, hinterfragt das Kabarett-Ensemble in ihrem ersten gemeinsamen Programm, was Gewinnen heisst. Verbale Schlagabtausche, Monologe und poetische Momente, die das Siegen, die Stärke und die Erhabenheit demontieren.

Wer ist ein Sieger, wer ein Verlierer? Was braucht man, um ein Sieger zu werden – ein Sieger in der Gesellschaft, auf der Bühne, im Beziehungsleben der Familie Sieger?

Der eine erzählt vom Siegen beim Brettspiel gegen die eigenen Kinder. Die andere nimmt das Thema auf und beschreibt, warum Bundesräte beim Diplomaten-Schach schlechte Verlierer sind. Und dann ist da noch die Familie Sieger. Endlich auf dem Campingplatz in Ascona angekommen merkt sie, dass sie auf verlorenem Posten steht: Der ihnen zugewiesene Platz ist ihnen bei einem Erdrutsch abhanden gekommen.

Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit diesen ehemaligen Newcomern!

www.diesieger.ch

 

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Stille Nacht bis es kracht

Autor : Dr. Christoph Ramstein – Sa, 17.12.2016

Mit dem im Jahr 2011 von Tina Teubner kreierten Programm «Stille Nacht bis es kracht»  traten die Beiden anfangs Dezember in Basel vor einem Full House auf und begeisterten das im Durchschnitt eher ältere Publikum während vollen zwei Stunden.

Tina Teubner dürfte  dem Oltner Kabaretttage-Publikum nicht ganz unbekannt sein, trat sie doch 2009 zuletzt an den Oltner Kabaretttagen mit ihrem Solo-Programm «Aufstand im Doppelbett» auf.

Der aus dem Ruhrgebiet stammende Ben Süverkrüp, der virtuose Pianist und Komponist, ist seit 2001 der feste Begleiter von Tina Teubner, so auch an diesem Abend.

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Nicht zu Unrecht wird Tina Teubner als «Königin des Musikkabaretts» bezeichnet. Sie bediente sich auch in diesem Programm gekonnt mehrerer Musikinstrumente wie u.a. Xylophon, Geige, Sägeblatt und brachte mit spitzer Zunge ihre geübte Chanson-Stimme zum Klingen. Allerdings habe ich diese Mal ihren sonst üblichen Drive etwas vermisst und die Übergänge zwischen den Passagen kamen zu wenig pointiert rüber. Grossartig kam auch Ben Süverkrüp mit seinem virtuosen Weihnachtslieder-Potpourri an. Alles in allem ein gelungener Abend mit der humorvoll-kritischen Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Vielleicht ist Tina Teubner wieder mal auf der Bühne der Oltner Kabaretttage zu sehen, mit einem neuen Programm?

 

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Hör mal: Florian Schroeder

Autor : Edy Müller – So, 23.10.2016

Jede Woche gibt es eine kurze Tonspende von Kabarettist Florian Schroeder im Radio und online. Meist sind es Live-Aufnahmen zu aktuellen Themen, die er wild durcheinander wirbelt und Zusammenhänge herstellt, auch da wo es keine Zusammenhänge gibt. Oder gibt es sie doch?

Hören Sie doch selber mal rein, es lohnt sich!