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Kulturbörse Freiburg, Teil 1: Wie muss man sich eine solche Messe vorstellen?

Autor : Claude Schoch - Mi, 21.02.2018

Die Kulturbörse Freiburg ist die grösste Kulturmesse im deutschsprachigen Raum. Sie findet jedes Jahr im Januar während 4 Tagen in Freiburg im Breisgau statt. Für unser Programmteam gehört diese Messe zum ergiebigsten Anlass, um das Festivalprogramm zu füllen. In drei Beiträgen wollen wir einen Einblick in diese Veranstaltung geben. Teil 1 beschäftigt sich mit den vielen und grossen Räumlichkeiten, Teil 2 mit den vielfältigen Aktivitäten und Teil 3 mit den eigentlichen Aufgaben des Programmteams an diesem Anlass.

Die Messehallen von Freiburg sind so wie eigentlich alle üblichen Messen. Sie sind etwas ausserhalb des Stadtzentrums gelegen, aber mit dem Tram einigermassen gut erreichbar. Für die Kulturbörse wird nur ein kleiner Teil der gesamten Messe belegt - auch wenn diese Börse die mit Abstand grösste ist im deutschsprachigen Raum.

Erst aus der Nähe ist überhaupt erkennbar, dass es sich um die Kulturbörse handelt. Dieses Jahr feiert diese wichtige Institution das 30-jährige Jubiläum. Die Börse ist also nur ein Jahr weniger alt als die Oltner Kabarett-Tage.

Für uns sind natürlich die Veranstaltungssäle die wichtigen Orte. In Freiburg gibt es deren vier. Im grössten Saal – Saal 1 – haben gegen 1000 Leute Platz. Im Bild links ist er noch ganz leer. Im Bild rechts füllt er sich beim Schweizer Abend (dazu mehr im Teil 2).

 

In drei Sälen finden die Aufführungen der sog. "darstellenden Künste" statt. Unten links der zweitgrösste Saal 2 mit ca. 600 Plätzen und unten rechts Saal 3, der kleinste mit ca. 300 Plätzen. Dieser Saal 3 ist erst seit diesem Jahr in Betrieb. Diese Ausweitung entlastet die Kulturbörse spürbar.

 

Neben der grössten Sparte der "darstellenden Künste" gibt es noch die beiden anderen "Musik" und "Strassentheater". Diese haben auch ihre Plattformen. Unten links ist der Musiksaal, unten rechts die sog. Piazza. Dort finden die Performances der Strassenkünstler statt.

 

Und neben diesen Haupträumen gibt es natürlich noch andere, wichtige Orte - in erster Linie die eigentliche Messehalle mit den Ständen der Künstler und Agenturen. Und auch die Korridore sind Orte, wo permanent etwas läuft. Dazu mehr in Teil 2. Stellvertretend für diese Orte ein Bild von der Verbindung zwischen Saal 1 und der Messehalle.

 

 

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