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Oltner Neujahrsblätter – 2018 mit einem Beitrag von den Oltner Kabarett-Tagen

Autor : Claude Schoch - Sa, 27.01.2018

Seit 1943 gibt es die Oltner Neujahrsblätter, also seit 75 Jahren. Es ist eine geschriebene und bebilderte Stadtgeschichte mit dem ganz besonderen Prädikat «volksnah». Es ist nämlich die Bevölkerung, die aktiv an der Entwicklung der Broschüre mitschreibt. Seit 1980 entsteht das Heft unter der Leitung von Peter André Bloch. Er schreibt in seinen Dankesworten: «Es sind jeweils etwa 60 Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich ein Thema auswählen, um es in eigener Verantwortung möglichst umfassend darzustellen.» Und weiter: «Auf diese Weise schreiben wir als Einwohner unserer Stadt deren Geschichte selbst …» Und natürlich steht ein ganzes Team hinter dem Projekt, Historiker, Grafiker, Literaten, Organisatoren etc. Noch einmal ein Zitat: «Wir sind ein Team, das seit Jahren in Freundschaft zusammenarbeitet, sich immer wieder erneuert, sich über interessante Beiträge freut.»

Die Oltner Kabarett-Tage haben aus Anlass ihres 30-jährigen Jubiläums auch einen Artikel zu den Oltner Neujahrsblättern 2018 beisteuern können. Dieser Beitrag soll die Entwicklung des Verseins und des Festivals zeigen. Wir sind sicher, dass es auch für langjährige Mitglieder Informationen hat, die bis anhin so nicht bekannt gewesen sind.

 

Unser Artikel ist eine Teamarbeit: Peter Niklaus als Gründer und Ehrenpräsident über die Geschichte, Claude Schoch als Gesamtleiter der letzten 10 Jahre über eben diese Jahre, Alex Summermatter als neuer Gesamtleiter und Rainer von Arx als neuer künstlerischer Leiter über die Zukunft – und Andi Ruf als Schreibfachmann hat alles zu einem guten Ganzen zusammengefügt.

Vom Cabaret zum Kabarett.

Spannende – oder vielleicht auch weniger spannende – «Nebenerscheinungen» hat die ursprüngliche Benennung mit sich gebracht. Nachdem auch die Homepage unter dem Namen www.kabarett.ch eingetragen worden ist, hat der Wechsel vom C und t zum K und tt noch mehr Sinn gemacht. Noch immer gibt es aber Zeugen dieser «frivolen» Schreibweise.

Natürlich kommt im Artikel auch die Geschichte des Vereins und des Festivals nicht zu kurz: von der Entstehung der Idee als kleines, überschaubares Kabarett-Festival über die jedes Jahr sich weiterentwickelnde Veranstaltung bis zum heute wichtigsten Satire-Festival in der Schweiz mit Ausstrahlung in die ganze deutschsprachige Kabarett-Szene. Im Artikel sind die wichtigsten Stationen auf diesem Weg beschrieben. Das Bild zeigt das erste Plakat des Festivals von 1986, natürlich noch mit C und einem t geschrieben.

Ein paar Zahlen zur Entwicklung: Gestartet 1986 mit 12 Veranstaltungen an 3 Spielorten an 5 Tagen, dauert das Festival heute 11 Tage, bespielt 8 bis 10 Spielorte und umfasst 30 bis 35 Veranstaltungen. Auch die Mitgliederzahl ist von ein paar wenigen auf über 1500 gestiegen. Das sind Zahlen, auf die wir stolz sind.

Stolz sind wir auch auf zwei prägende «Elemente», die die Oltner Kabarett-Tage nach aussen wunderbar repräsentieren. Dazu gehört die Preisskulptur «Cornisch», die wir seit dem 25. Festival den Gewinnerinnen und Gewinnern des Schweizer Kabarett-Preises Cornichon übergeben. Und dazu gehört auch der «Walk of Fame» der Cornichon-Preisträger, der Quai Cornichon, den wir zum 30-Jahre-Jubiläum eingeweiht haben. Dieser Quai steht zwischen der Bahnhofbrücke (Tourist Info) und der Altstadt entlang der Klostermauer. Über all das berichten die Neujahrsblätter natürlich noch viel ausführlicher als dieser Artikel hier.

 

 

Zum Schluss wollen wir auf eine ganz besonders erfreuliche Neuerung bei den Oltner Neujahrsblättern hinweisen. Zum 75-Jahre-Jubiläum hat die Herausgeberin der Neujahrsblätter, die Vortragsgesellschaft AKADEMIA, dafür gesorgt, dass sämtliche Ausgaben bei der ETH Zürich digitalisiert werden. Sie können also 75 Jahre Oltner Geschichte bequem nachlesen. 

Über diesen Link kommen Sie auf diese tolle Seite.

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